| 18.12.2007 | Finanzierung für Sportlerheimumbau in Thaiden steht: 7.200 Euro Zuschuss vom Landkreis Fulda | ||||
Im Beisein von Bürgermeister Thomas Schreiner, dem Ersten Beigeordneten der Gemeinde Ehrenberg und Planer des Bauvorhabens, Raimund Neugebauer, sowie Ortsvorsteher Martin Barthelmes überreichte Alfred Metz in Vertretung von Landrat Bernd Woide den Scheck an Ersten Vorsitzenden Josef Henkel. An der kleinen Feierstunde nahmen auch der Ehrenvorsitzende des SV Thaiden, Kurt Spiegel, sowie die Vorstandsmitglieder teil. Kreisausschussmitglied Metz zeigte sich erfreut, dass ein lange gehegter Wunsch des Sportvereins Thaiden Wirklichkeit werde und es endlich los gehe. Die Menschen im Landkreis Fulda könnten sich über ein reges Vereinsleben mit vielfältigen Angeboten glücklich schätzen. Vereinsarbeit sei ein Stück sozialen und gesellschaftlichen Engagements. „Dies heißt auch in diesem Fall: Zupacken, mithelfen und gemeinsam zum Gelingen des Ganzen beitragen.“ Bürgermeister Schreiner betonte, dass die gemeindlichen Gremien von Anfang an das Bauvorhaben unterstützt hätten. Insbesondere bei den sanitären Anlagen müsse dringend etwas getan werden. Es verdiene bereits jetzt großes Lob, in welchem Umfang Eigenleistungen erbracht werden sollten, zumal es noch andere Baustellen in Thaiden wie die Renovierung der Kirche und die Gestaltung von zwei Plätzen gebe. „Im Zweifel sind es die selben Leute.“ Quelle: Osthessen-News |
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| 05.11.2007 | "Sonnenbänke" für Kreuzottern freigelegt |
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Auf der nach Südwesten exponierten Thaidener Hute wurden mit Gebüschen überwachsene Steinriegel freigeschnitten. Weiß- und Schwarzdorn, Holunder- und Hundsrosensträucher, Esche und Ahorn hatten sich auf und entlang der Basaltsteinmauern und Geröllhalden so entwickelt, dass die ausgeprägte Beschattung den früheren Lebensraum von Kreuzottern stark eingeschränkt hatte. Mit Motorsägen, Heckenscheren und Äxten wurden die unliebsamen Gehölze abgeschnitten beziehungsweise abgeschlagen und zum Verbrennen auf Haufen geschichtett. Die Sonne kann nun wieder die Basaltsteine erwärmen - denn Kreuzottern brauchen als wechselwarme Tiere aufgeheizte Liegeflächen als Ruheräume. Die Liegeflächen sollten möglichst in der Nähe von Gewässern verfügbar sein, da die Kreuzotter auch dort ausreichend Nahrung, wie Amphibien, findet, so Ewald Sauer von der Hessischen Verwaltungsstelle des Biosphärenreservates Rhön, unter dessen Leitung die Aktion stattfand. Abwarten bis den Mai Im hessischen Teil des Biosphärenreservates Rhön sei die Kreuzotter heute nur noch mit wenigen Exemplaren entlang des Hochrhönkamms zwischen Tann und Seiferts sowie eines Verbreitungskorridors, der sich in ost-westlicher Ausdehnung von Tann über Hofbieber, Hünfeld und Burghaun bis ins Schlitzer Becken zieht, zu finden, klärte Sauer die anwesenden Jäger bei einer zünftigen Brotzeit auf. Noch lasse sich nicht eindeutig klären, warum die Kreuzotter so selten geworden sei. Veränderte Waldnutzungsformen, die zu einer Ausschaltung großer Waldgebiete führen, könnten ebenso ein Grund dafür sein, wie der Eintrag von Luftstickstoff, der zu einer wüchsigen Krautschicht führe und Sonnenplätze dezimiere. Auch könne der Rückgang bei den Amphibien als Nahrungsgrundlage eine wichtige Rolle spielen. , Den Erfolg der Aktion der Rhönjäger werde man erst im Mai nächsten Jahres beurteilen können. „Dann werden wir hoffentlich wieder in der Sonne liegende Kreuzottern beobachten können,", freut sich Manfred Gilbert, Vorsitzender des Hegerings „Ulstergrund“ Quelle: Fuldaer Zeitung |
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| 10.10.2007 | Spende für St. Wendelinus-Kirche übergeben | ||||
Quelle: Rhönspiegel |
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| 02.10.2007 | Erinnerungen an einen nahen fernen Staat |
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In seinem privaten DDR-Grenzmuseum hat der passionierte Bastler zahlreiche Raritäten zusammengetragen und auf Vordermann gebracht. An den nahen fernen Staat hinter dem Eisernen Vorhang erinnert etwa das Bunkerhäuschen, dass einst NVA-Grenzsoldaten als Wachtposten gedient hat. „Das habe ich 1990 bei Frankenheim erstanden. Abgebaut, mit dem Trecker hier rüber gefahren und wieder aufgebaut“, erzählt der 59-Jährige. Den schmalen Bekonkasten schmücken nicht nur Devotionalien wie DDR-Schilder, ein Honecker-Gemälde oder Warnungen vor den gefürchteten Selbstschussanlagen. Hier hat er auch ein Funkgerät aus NVA-Beständen montiert, dass aus russischer Fabrikation stammt und mit einer deutsch-kyrillischen Gebrauchsanweisung versehen ist. Und hier sind die drei Fahrzeuge aus „volkseigenen Beständen“ untergebracht, in die Hohmann viel Arbeit investiert hat. Einen knallgelben Trabi hat er ebenso aufpoliert, wie ein motorisiertes Dreirad, das einst fußkranken DDR-Bürger als Fortbewegungsmittel diente. Das Trio aus „Rennpappe“ vervollständigt ein Schwalbe-Motorrad aus dem Jahr 1967, wie die beiden anderen Gefährte liebevoll restauriert „und jederzeit fahrbereit“, verspricht Hohmann. Auf die Idee, Erinnerungsstücke aus der gerade untergegangenen DDR zu sammeln, brachte ihn ein Gast, der kurz nach dem Mauerfall aus Thüringen den Weg in die Pension gefunden hatte. „Das kann man doch nicht alles wegschmeißen“, dachte sich auch Hohmann und fuhr hinaus an die plötzlich verlassene Grenze, um sich einige Erinnerungsstücke zu sichern. „Anfangs haben mich die Leute noch schief angeguckt“, erzählt er. „Im Dorf haben sie gesagt, nach 40 Jahren ist der Mist endlich weg, und jetzt stellst du ihn dir in den Garten.“ Aber längst haben auch die Kritiker erkannt, dass sich vor der eigenen Haustür ein Stück deutscher Geschichte abgespielt hat, dass es vor dem Vergessen zu bewahren gilt. Mittlerweile finden viele Gäste den Weg in Hohmanns privates Grenzmuseum junge wie alte, Wessis wie Ossis. Gerade erst war eine Jugendgruppe aus dem nordhessischen Korbach da. „Die haben keine Erinnerung an die DDR und konnten es gar nicht glauben, dass es so etwas noch vor ein paar Jahren bei uns gab“, erzählt der 59-Jährige. Vom Hausherrn bekommen die Besucher übrigens allesamt eine Führung ebenso kostenlos, wie der Eintritt in den Garten. Am morgigen Tag der deutschen Einheit wird wieder ein Grenzfest an der Hauptstraße 34 gefeiert. Dabei können sich die Besucher ab 12 Uhr nicht nur auf die Ausstellungsstücke und eine Gulaschkanone aus Ost-Beständen freuen. Speisen und Getränke werden von Bedienungen gereicht, die in originalen Soldatenuniformen aus der DDR stecken. Der Reinerlös ist für die St. Wendelinus Kirche in Thaiden bestimmt. Quelle: Fuldaer Zeitung |
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| 02.09.2007 | Aufwachen mit Terminplan |
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(ez) Der Dachstuhl war verwurmt und nicht mehr zu reparieren. Deshalb wurde die Kirche St. Wendelin in Thaiden (Rhön) saniert. Das neue Dach ist nach historischem Vorbild hergestellt, der Innenraum aufgefrischt. Ab Sonntag, 2. September, wird das Gotteshaus wieder genutzt. Domkapitular Rudolf Hofmann hält um 10 Uhr einen Gottesdienst. Danach ist Pfarrfest. „Vor gut einem Jahr wurde die gesamte Kirche ausgeräumt", erinnert sich Christiane Gürtler. Die stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende der Gemeinde weiß das Datum: „Am 6. August 2006 fand der letzte Sonntagsgottesdienst statt." Ab Anfang September wollen Thaidens Katholiken ihr Gotteshaus wieder mit Leben erfüllen. Damit alles zum selbst gesetzten Termin fertig wird, sind tüchtige Helfer gefragt. Und auch jemand, der vieles koordiniert. Seit knapp drei Monaten verbringt Gürtler viel Zeit auf der Baustelle. Die zweite Bauphase ist mit erheblichen Eigenleistungen der Thaidener verbunden. In Gedanken an die Kirche geht sie abends ins Bett Mit dem Terminplan für das Gotteshaus steht sie morgens auf. „Es soll alles pünktlich fertig werden!" Pfarrer Günter Wondrak zweifelt nicht daran, dass das Werk gelingt: „Mit einer Großfamilie ist sie fit in Organisations- und Führungsaufgaben!" Christiane Gürtler hat fünf Kinder und lebt seit 20 Jahren am Ort. Sie kennt die Menschen und spricht sie gezielt an, wenn sie für Arbeiten im Gotteshaus gebraucht werden: „Beim Dorfgemeinschaftshaus und beim Sportlerheim haben die Thaidener auch vieles in Eigenleistung gemacht. Da weiß man, wer anpackt und etwas kann. Das sind dieselben Leute." Die Gemeinde ist überschaubar, es gibt etwa 350 Katholiken. Im Ortskern überwiegen schmale Straßen, die Kirche steht nicht nur bildlich mitten im Dorf. „In Thaiden gibt es zwar keine kirchlichen Verbände, aber viele Vereine, die alle traditionell mit dem Glauben verbunden sind", sagt Pfarrer Wondrak. Für viele ist der Kirchgang auch soziales Ereignis, das in den Lebensalltag eingebunden ist. Nach dem Gottesdienst treffen sich die Menschen vor dem Portal in der Gruppe zum Gespräch. „Die Frauen links, die Männer rechts", lacht Christiane Gürtler. Ein Jahr lang fanden die Gottesdienste im benachbarten Seiferts statt. „Zu besonderen Anlässen haben wir auch ins Freie eingeladen“, sagt Pfarrer Wondrak. „Wir haben zum Beispiel in der Bittwoche vor der Flurprozession einen Gottesdienst draußen gefeiert, andere Anlässe fanden an der Mariengrotte oder an Allerseelen auf dem Friedhof statt." Gebaut wurde die Kirche Ende des 19. Jahrhunderts, die Weihe erfolgte 1891. „Doch regelmäßige Sonntagsmessen gab es erst Ende der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts", weiß der Pfarrer. Vorher wurden in Thaiden Gottesdienste nur an großen kirchlichen Festen oder zur Erstkommunion gefeiert. Nach über einem Jahrhundert war der Dachstuhl sehr verwurmt und nicht mehr zu reparieren. Das Architekturbüro Sichau und Walter aus Fulda übernahm die Planung für die Sanierung. Eine Besonderheit: Das Kirchendach wurde nach historischem Vorbild wiederhergestellt. „Das ist eine Lehmwickeldecke aus Knüppeln, Stroh und Lehm", erklärt Gürtler. Für das Gebälk wurde Douglasie gewählt, ein widerstandsfähiges Nadelholz, In einem besonderen Verfahren gehärtet. Das Holz hält durch spezielle Verzapfungen in sich, also ohne weitere Befestigungsmittel. Auch die Innendecke des Raumes wurde erneuert. Diese denkmalpflegerische Maßnahme war nicht billig. „Insgesamt kosteten beide Bauabschnitte zusammen etwa 200 000 Euro", berichtet Pfarrer Wondrak. „Das Bistum gibt knapp 60 Prozent. Die Eigenleistung der Gemeinde wird angerechnet." Die Arbeiten der Hehler waren auf die Innenrenovierung beschränkt. Zudem wirkten sie bei der Neugestaltung des Kirchplatzes mit. Der Tag der Wiedereinweihung am 2. September hat für Pfarrer Wondrak besondere Bedeutung. Vor 13 Jahren wurde er Anfang September Pfarrer im Ulstertal. Als Dechant stand er dem bisherigen Dekanat Hilders vor, das inzwischen im Pastoralverbund St. Michael Hohe Rhön aufgegangen ist. Quelle: Bonifatius-Boote |
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| 31.08.2007 | Holzwurm fraß sich durchs Gebälk |
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Der Holzwurm hatte sich in das empfindliche Nadelholzgebälk des 120 Jahre alten Gotteshauses gefressen und großen Schaden angerichtet. Untersuchungen hatten ergeben, dass der gesamte Dachstuhl erneuert werden musste. Das Dach musste runter und ein neues Gebälk aufgestellt werden. Dies war der schwierigste Teil, sagt Gürtler. Gut drei Monate lang hatte die Kirche nur einen provisorischen Schutz vor Wind, Regen und Schnee, ehe die Zimmerleute und Dachdecker ihre Arbeit in luftiger Höhe beendet hatten. Dabei wurde die Mineralwolle aus den Balken-Zwischenbereichen der Decke entfernt und stattdessen Lehmwickel und Schilfrohrmatten angebracht. „Dies ist eine Anlehnung an die historische Technik und soll ein besseres Raumklima erzeugen“, erklärt Katharina Traupe vom Fuldaer Architekturbüro Sichau und Walter, die die Sanierung betreut hat. Zum Gesamtprojekt gehörte auch die Renovierung des Innenraumes. Er wurde neu gestrichen, elektrische Leitungen sind verlegt und Teile des Fußbodens und der Sakristei erneuert worden. Insgesamt hat das Projekt etwa 250 000 Euro gekostet, sagt Gürtler. „An den Arbeiten in der Kirche haben sich viele ehrenamtliche Helfer beteiligt“, erklärt die stellvertretende Vorsitzende. Sie freut sich, dass etwa 65 Frauen und Männer insgesamt 790 Stunden mit gearbeitet und damit ihre Verbundenheit zur Kirchengemeinde demonstriert haben. Sie alle werden dabeisein, wenn am Sonntag in der Kirche zum ersten Mal nach über einem Jahr wieder ein Gottesdienst stattfindet, der von Pfarrer Günter Wondrak und Domkapitular Hofmann gestaltet wird. Allerdings ist das Umfeld noch nicht fertig. Der Vorplatz ist bislang nur provisorisch hergerichtet worden. Bis Sträucher gesetzt sind, ein großer Baum im Zentrum gepflanzt und der Platz modelliert ist, wird es noch etwas dauern. Im nächsten Jahr sollen dann nicht nur der neugestaltetet Kirchplatz, sondern auch das umgestaltete Backhaus und der umgebaute ehemalige Kindergarten offiziell eingeweiht werden, erklärt der Ehrenberger Bürgermeister Thomas Schreiner (parteilos). Dann dürfte Thaiden kaum noch offene Wünsche haben. Quelle: Fuldaer Zeitung |
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| 14.08.2007 | „Die Thaidener fühlen sich wohl“ |
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„Die Eigenleistung der Thaidener ist wirklich beeindruckend. Sie sind zu Recht stolz auf ihr Dorf und das bisher Erreichte“, lobt Ehrenbergs Bürgermeister Thomas Schreiner (parteilos) die Bewohner des 330-Seelen-Ortes. Derzeit wird am Platz vor der Kirche gebaut. Bis zum 2. September soll die Anlage fertig sein, denn da wird der Abschluss der Kirchenrenovierung gefeiert. 15 000 Euro kostet der Platz, 9 000 Euro davon fließen aus Mitteln der Dorferneuerung. Bürgerhaus größtes Projekt „Seit dem Jahr 2000 wurden in Thaiden insgesamt 1,8 Millionen Euro investiert“, bilanziert der Rathauschef. Rund eine Million Euro flossen in den öffentlichen Bereich, unter anderem für Beratungen und die Erstellung eines Dorfentwicklungsplans. Mit 800 000 Euro größtes Einzelprojekt war der Um- und Ausbau der früheren Schule zum Dorfgemeinschaftshaus. Neben dem Gebäude wurden ein Spielplatz und eine Fläche für Basket- und Fußballspieler angelegt. „Der Umbau ist deshalb so gelungen, weil die Bewohner, an der Spitze der Arbeitskreis Dorferneuerung, ihre Vorstellungen realisieren konnten“, sagt Schreiner. Mittlerweile kämen auch Gruppen aus den anderen Ehrenberger Ortsteilen, um im Thaidener Dorfgemeinschaftshaus zu feiern. Die Erneuerung sei insgesamt so erfolgreich, dass die Bewohner anderer Dörfer aus den Kreisen Fulda und Hersfeld-Rotenburg, die in die Dorferneuerung aufgenommen wurden, jetzt Thaiden besuchten und von der Umsetzung der Maßnahmen begeistert seien, so Schreiner. „Etwas Besseres als die Dorfererneuerung kann einem Ort nicht passieren auch weil sie den Zusammenhalt im Dorf unglaublich stärkt“, urteilt Ortsvorsteher Martin Barthelmes (43). So organisierten die Thaidener Vereine seit vier Jahren eine gemeinsame Faschingsveranstaltung, weil es jetzt einen vorzeigbarer Gemeinschaftsraum gebe. Unter Barthelmes‘ Vorgänger Josef Henkel, der bis April 2001 im Amt war, hatte das Programm begonnen. „Die Teilnahme hat sich gelohnt“, sagt Barthelmes. Die Akzeptanz im Dorf sei auch deshalb hoch, weil die Umgestaltung der Schule zum Bürgerhaus sehr schnell realisiert werden konnte. Im nächsten Jahr soll das Backhaus in der Kirchstraße saniert werden. Zu den Baukosten von 10 000 Euro gibt das Land 7500 Euro dazu. Größtes Abschlussprojekt ist der Umbau des ehemaligen Kindergartens zu einem Haus für die Jugend, der bei Kosten von rund 70 000 Euro mit 52 000 Euro bezuschusst wird. Zu beiden Baumaßnahmen kam bereits der Bewilligungsbescheid aus der Landeshauptstadt Wiesbaden, aber noch kein Geld. „Aus Finanzgründen werden die Mittel erst 2008 und 2009 ausgeschüttet“, berichtet Schreiner. Sein vorläufiges Fazit: „Die Dorferneuerung hat Thaiden sehr positiv verändert. Das Wichtigste ist: Die Dorfbewohner fühlen sich wohl mit ihren Maßnahmen“, sagt der Bürgermeister. Privatleute haben in 18 Projekten bislang rund 800 000 Euro investiert. Drei Investitionen mit je 100 000 Euro Baukosten waren die größten Maßnahmen. „Es hätte mehr sein können, wenn die Eigenleistungen wie früher gefördert worden wären“, sagt der Ortsvorsteher. Infos zur Dorferneuerung hat er auf seiner Internetseite gesammelt. Quelle: Fuldaer Zeitung |
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| 21.07.2007 | Rhönklub Thaiden ehrt langjährige Mitglieder | ||||
Besonders freute sich Naderer, dass Albert Pfeffermann aus Gütersloh und Hans Neumann aus Seeheim/Jugenheim gekommen waren, um die Ehrungen persönlich entgegenzunehmen. Die Vorsitzende erinnerte an Hans Neumanns oft gesungenes Rhönlied. Quelle: Fuldaer Zeitung |
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| 01.07.2007 | Ende und Anfang: 80.000 Euro für Dorferneuerung von Thaiden und Reulbach | ||||
In 2007 ist dies in der Gemeinde Ehrenberg der Fall. Dort läuft im Ortsteil Thaiden die Dorferneuerung aus, während sie im Ortsteil Reulbach beginnt. In Gegenwart von Bürgermeister Thomas Schreiner überreichte Landrat Bernd Woide (FOTO) Bewilligungsbescheide für jeweils drei Maßnahmen an die Ortsvorsteher Martin Barthelmes (Thaiden) und Roland Hohmann (Reulbach). Die Zuwendungen beliefen sich auf 69.100 Euro im Falle Thaiden und 11.200 Euro im Falle Reulbach. Die förderfähigen Kosten bei einer Förderquote von 75 Prozent betragen 74.650 Euro und 15.000 Euro. In Thaiden soll der alte Dorfplatz umgestaltet und als attraktiver Ortsmittelpunkt hergerichtet werden. Unter anderem sind eine Teilentsiegelung sowie die Pflanzung eines großkronigen Laubbaums vorgesehen. Bei der zweiten Maßnahme geht es um die Sanierung und Erweiterung eines der beiden Backhäuser, auch im Hinblick auf die Schaffung einer zusätzlichen Attraktion für Urlaubsgäste. Schließlich soll das Innere des alten Kindergartens so hergerichtet werden, dass im Obergeschoss ein selbstverwaltetes Jugendzentrum und im Erdgeschoss Vereinsräume entstehen In Reulbach sind als erster Schritt Beratungsleistungen vorgesehen, bei denen die Bürger erfahren, wie sie ihre Häuser entsprechend der Regeln des regionalen Bauens umgestalten können. Im Mittelpunkt der Dorferneuerung in dem Ortsteil steht das Dorfgemeinschaftshaus, das erhalten und funktional aufgewertet werden soll. Voraussetzung für die Einleitung weiterer Maßnahmen sind zwei Gutachten. Einmal geht es um die starken Bauschäden sowie die unklare statische Situation, zum anderen soll eine Machbarkeitsstudie Aufschluss über ein Gastronomieprojekt geben. Quelle: Osthessen-News |
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| 09.06.2007 | Spiegel neuer Ehrenvorstand | ||||
Neben seiner Tätigkeit als stellvertretender Vorsitzender sei Spiegel 30 Jahre Obmann der AH-Mannschaft und 25 Jahre Obmann der Ersten Seniorenmannschaft gewesen. Ferner habe Spiegel dem Verein 40 Jahre als aktiver Fußballer zur Verfügung gestanden. Erfreulich sei, dass mit seinem Sohn Wolfgang eing optimaler Nachfolger gefunden wurde. Als Dankeschön für sein langjähriges Engagement ernannte Henkel seinen ehemaligen Stellvertreter Kurt Spiegel zum Ehrenvorstand. Quelle: Fuldaer Zeitung |
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| 05.06.2007 |
Im Ulstertal herrscht große Fußballbegeisterung |
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Die Geschichte der SG Ehrenberg ist schon jetzt eine ganz besondere. Vor zwei Jahren aus der Taufe gehoben, haben die Ehrenberger vom ersten Tag an zum Durchmarsch angesetzt. Zwei Meisterschaften in Folge, ein hohes Zuschauerinteresse (Vorstandsmitglied Aloys Kümmel: „Über unsere Zuschauerzahlen würde sich jeder Landesligist freuen“) und eine Mannschaft, der auch in der neuen Liga wieder eine gute Rolle zugetraut wird, haben für einen regelrechten Boom gesorgt. „Vom Gefühl her würde ich unserer Mannschaft einen einstelligen Tabellenplatz in der Bezirksliga zutrauen. Wir wollen auf jeden Fall nichts mit dem Abstieg zu tun haben“, schaut Kümmel voraus. Achim Maul (Poppenhausen) ist neu, „dazu soll noch ein Mann fürs Mittelfeld und möglichst auch noch ein Stürmer kommen.“ Trainer ist ein ruhiger Typ Großen Anteil am Erfolg hatte Trainer Michael Wiechmann, der nun in seine sechste Saison geht. „Er ist ein ganz ruhiger Typ, der bestens mit der Mannschaft zurecht kommt“, lobt Kümmel. Insgesamt setzten die Ehrenberger 24 Spieler ein, von denen allerdings keiner alle 30 Einsätze bestreiten konnte. Meister dürfen sich neben Michael Wiechmann (29 Spiele) auch Michael Kirchner, Andreas Bühner (beide 28), Christian Büttner, Silvio Neubauer, Klaus Weber (alle 27), Markus Zentgraf (25), Sebastian Wehner, Björn Ullrich (je 23), Steffen Kümmel, Christian Vey, Dennis Pfalzgraf (alle 21), Martin Freier (18), Marcel Kaufmann (15), Tobias Freier (11), Markus Büttner, Wolfgang Ruppert (beide 10), Christof Röder (4), Carsten Wassermann, Armin Röder (je 2) sowie Konstantin Keidel, Wolfgang Spiegel und Nicki Kuhn (alle ein Spiel) nennen. Unangefochten Torschützenkönig wurde mit 25 Treffern Steffen Kümmel. Die restlichen der insgesamt 80 Saisontore gingen auf das Konto von Silvio Neubauer (14), Andreas Bühner (9), Dirk Braune (6), Dennis Pfalzgraf (5), Klaus Weber, Christian Vey (je 4), Michael Kirchner (3), Christian Büttner, Michael Wiechmann, Markus Zentgraf (alle 2), Sebastian Wehner, Marcel Kaufmann und Wolfgang Ruppert. Dazu kam ein Eigentor. Als höchster Sieg schlägt das 6:0 bei der SG Steinau zu Buche. Der klarste Heimsieg gelang beim 5:0 gegen Gersfeld. Vier Mal wurde verloren. Am deutlichsten setzte sich der Tabellendritte Bachrain mit einem 3:1 auf dem Platz des Meisters durch. Stellt sich die Frage, ob die Ehrenberger auch wirklich in ihre „Wunschgruppe“, die Bezirksliga Mitte kommen. „Wir hätten sechs, sieben Vereine, die nur wenige Kilometer von uns entfernt sind“, hofft Kümmel auf die „richtige“ Entscheidung bei der Gruppeneinteilung. Quelle: Fuldaer Zeitung |
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| 20.02.2007 | Gut gelaunte Teilnehmer beim Faschingsumzug in Thaiden | ||||
Quelle: Fuldaer Zeitung |
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